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Wasserleitung, Bahn, Straße

Wasserleitungsbau in Bömighausen und Brunnen
Wasserleitungsbau in Bömighausen und Brunnen

Brunnen (Wasserversorgung)
 
Vor dem Bau der Wasserleitung erfolgte die Wasserversorgung für den menschlichen Bereich überwiegend durch Brunnen s. Bild.
 
Für das Vieh und als Brauchwasser wurde teilweise auch das Wasser der Neerdar und der Nebenbäche genutzt. Kritisch wurde die Versorgung bei langer Trockenheit im Herbst und in strengen Wintern.
 
Als Kind hat mich eine Wasserpumpe im „Alten Pohlmanns Haus“ und ein Windebrunnen mit Holzverschlag zwischen Lottens und Niggenhüsers Häusern besonders beeindruckt. Aus einem Brunnen nach gleichem Muster holte Friedrich Schalk (Niggenhüsers Frieder) in Korbach Wasser für die Schuhreparaturen. Bild „Korbach in alten Ansichten Bd. 2)

Nach dem 2. Weltkrieg spielten Albert Pöttner, Erich Pöttner und ich an der Böschung an Schäfers Wiese. Plötzlich gab der Boden etwas nach, mit einer Stange aus dem Tor der Wiese wurde „gepruckelt“. Wir staunten wie weit es in die Tiefe ging. Nachdem noch weiteres Erdreich nachgerutscht war, kamen Mauerreste aus Schiefergestein zum Vorschein. Durch Nachfrage erfuhren wir, dass der Brunnen meines Großvaters von uns wiederentdeckt worden war. Für uns drei Freunde eine beeindruckende „archäologische Erfahrung“.

Bau der Wasserleitung 1908

Wasserleitungsbau in Bömighausen
Wasserleitungsbau in Bömighausen
Sie kostete insgesamt 5 360,59 Goldmark! – Selbst die Schulkinder halfen beim Bau. Ein schönes Geschenk für die Bömighäuser Frauen.
Am 11. Nov. 1908 gründeten zwölf Männer aus dem Ort einen Interessentenverband.
Schon am 12. November 1908 wurde mit dem Klempnermeister Carl Saure aus Korbach ein Vertrag über die Lieferung und Verlegung der Rohre und Hausanschlüsse abgeschlossen.
 
Dieses Bild zum Bau der Wasserleitung 1908 fand unser Leser Richard Schäfer, Korbach, Neuer Weg, in seinen Unterlagen. Es zeigt die Bömighäuser, als sie die Wasserleitung in Selbsthilfe bauten. „Eine böse Plackerei“ erinnert sich Schäfer aus den Erzählungen der Beteiligten. Schäfers Großvater Karl Grebe steht übrigens vorne ganz rechts. 1963 wurde in Bömighausen die Interessentenleitung durch eine Gemeindewasserleitung ersetzt und das gesamte Ortsnetz erneuert durch Firma Fisseler Korbach. 1997 begann die Erneuerung der Kanalisation.

 

Vom Bau der Eisenbahn Korbach – Brilon Wald.

Vom Bau der Eisenbahn Korbach – Brilon Wald.
Vom Bau der Eisenbahn Korbach – Brilon Wald.

Diese Eisenbahnstrecke, durch die das Upland als letzter waldeckischer Raum am 01.04. 1917 an das Verkehrsnetz angeschlossen wurde, hat eine lange Vorgeschichte.

1850 – 52 war die Main – Weserbahn Frankfurt – Marburg – Kassel gebaut worden. 1874 war die Ost – West – Verbindung hergestellt, an ihr lagen die für Waldeck bedeutsamen Bahnhöfe Brilon/Korbach und Wrexen.Weit über 100 Seiten umfassen die Berichte über Vorschläge, Planungen, Verhandlungen, Ablehnungen und Befürwortungen zur Erschließung des Fürstentums Waldeck durch die Anbindung an das Eisenbahnnetz.

1893 war die Strecke Warburg – Korbach fertig gebaut.
1900 wurde die Strecke Korbach – Marburg in Betrieb genommen.
1912 kam die Strecke Korbach – Wabern hinzu.
Das Bild oben rechts zeigt den Bau der Eisenbahn von Korbach nach Brilon Wald.

 

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